Mittwoch, 11. Juni 2014

"Ein Toter, der nicht sterben darf"

Pro und contra Organspende - das ist der Stoff, aus dem Kea Laverdes neuer Fall gewebt ist.
Alexa bekommt ein Herz transplantiert. Nun geschehen seltsame Dinge - lebt der Mann, der sterben musste, um sie leben zu lassen, in ihr weiter? Alexa forscht mit Ghostwriterin Kea Laverde nach und findet heraus, wer der Spender ist. Doch der ist an einem zweifelhaften Unfall gestorben ...



Kea Laverde geht auf Spurensuche im Grenzgebiet zwischen Medizin und Psychologie. Eine Organspende ermöglicht dem Empfänger oft ein neues Leben. Aber wie sieht es mit dem Spender aus? Wann ist ein Mensch tot? Eine Frage, die nicht mit letzter Gewissheit zu beantworten ist. Manche sagen, ein Hirntoter sei ein Sterbender. Die Transplantationmedizin jedoch beklagt, dass die Spendenbereitschaft der Bevölkerung stark abnimmt. Schauspieler werben auf Plakatwänden für die Organspende. Doch wirklich aufgeklärt, wie eine Organexplantation vonstatten geht, wird die Öffentlichkeit nicht.

Deshalb musste dieses Buch sein. Um beide Seiten (und ihre vielen Facetten) zu beleuchten: Das Glück, ein neues Leben zu haben, und das Leid der Menschen, die einen der Ihren verloren haben. Die Zweifel, die einen Menschen überkommen können, wenn er weiß: Jemand ist gestorben und ich lebe weiter. Die Hoffnung der Hinterbliebenen: Vielleicht hat jemand eine wirkliche Chance gekriegt.

Mehr Infos bald hier.

Friederike Schmöe: Ein Toter, der nicht sterben darf. Kriminalroman. 248 Seiten, 12 x 20 cm. Meßkirch, Gmeiner, Juli 2014. ISBN 978-3-8392-1612-5.

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