Sonntag, 25. Juli 2010

Jedem Buch seine CD

Krimi und Musik. Weil mit Musik alles besser geht? Weil alles eben fließt, mit dem Rhythmus aus dem CD-Spieler, richtig losrauscht, wie ein Bergbach?
Ohne es zu bemerken, habe ich angefangen, jedem Buch seine CD zu "geben". Oder hat sich eine CD herbeigeschlichen, zunächst ganz zart, katzengleich, um sich dann einfach nicht mehr abschütteln zu lassen?
Vor allem der Showdown erfordert einen schmissigen Rhythmus - Staccatos, die prasseln wie die Schüsse aus der alten Makarow. Oder feinsinniges Schmirgeln, Drücken, Schieben, Sniper-rhythm ... rallentando, rallentando, die Katze nicht so schnell aus dem Sack lassen. Nur ein Vivacissimo pro Krimi!
Doch vor dem Showdown liegen harte Zeiten. Morgenstunden, in denen der Computer umkreist wird wie ein ungenießbare Beute. Hier, in diesem Rechner, ruht die Geschichte, ich muss schreiben, mindestens 10 Seiten, der Abgabetermin naht ... Alle Disziplin nützt nichts, die Emotionen wollen überzeugt werden, und das geht eben am besten mit - MUSIK!
Ich hatte schon: Brahms: Ein deutsches Requiem; Dvo
řák, Symphonie aus der neuen Welt; Balkanbeat, The Garifuna Women's Project; Zwetschgendatschi, Haydamaky, Ottmar Liebert ... Leser dürfen jetzt raten, zu welcher Musik welches Buch entstanden ist ... ich weiß es nämlich selbst nicht mehr!

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Ich finde Musik zu jeder Art von kreativer Betätigung einfach notwendig. Beim Malen zum Beispiel komme ich ohne Musik überhaupt nicht weiter.