Mittwoch, 2. Dezember 2009

Ein Papagei aus Neuseeland

Hallo, hier spricht Kea Laverde,

die Hauptfigur in Schmöes neuer Krimiserie.
Ehrlich gesagt, mein Geschmack war das nicht, dass ich mit dem Namen eines neuseeländischen Kakadus herumlaufen soll, der auch noch grün ist. "Grüner Kakadu" klingt außerdem nach Striplokal. (O.k., o.k., ich hing eine Weile in einer Bar namens Piranha ab, die war auch nicht viel besser ...) Aber dann habe ich mich ein wenig mit den fedrigen Kumpels befasst, und ich muss sagen, sie sind ganz schön clever! Benutzen ihren Schnabel als Werkzeug, können Artgenossen ausforschen und rauskriegen, an welcher Nuss ein anderer Kea gerade knabbert. Dann war ich mit dem Namen doch gleich wieder versöhnt. Auf meine höfliche E-Mail-Anfrage antwortete mir die Autorin, Kea sei eine Kurzform zu Alkea (klingt nach Alkohol, auch nichts dagegen), dieses eine friesische Form von Adelheid (da ist ja mal was an mir vorbeigegangen!!!). Laverde wiederum hört sich für mich italienisch an - "die Grüne"? Womit wir wieder beim Kakadu, nein Papagei, wären, auch wenn die Autorin mir glaubhaft versicherte, Laverde klänge für sie nach ostpreußischem Landadel! Meine Oma Laverde hätte da bestätigend genickt. Denn man tau!

Ihre Kea Laverde

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Für mich klingt Kea Laverde geheimnisvoll und macht neugierig. Er ist auf jeden Fall auffallend
und unverwechselar. Genau das Richtige für so eine Rolle. Das war aber auch bei Katinka Palfy so. Beide Namen sind gelungen...

mfg hajo